konventionelle Landwirtschaft durch ökologische Landwirtschaft ersetzenSie als Konsument haben Macht! Sie bestimmen, was auf Ihren Tisch kommt und was nicht. Und Sie weisen damit der Entwicklung unserer Landwirtschaft den Weg.

Die konventielle Landwirtschaft beeinflusst unsere Umwelt nachweislich negativ. Auf riesigen Flächen werden Monokulturen angebaut und der Boden ohne jede Pause massiv übernutzt. Schädlinge, die sich auf solchen Feldern massiv auszubreiten drohen, wird mit dem umfangreichen Einsatz von Giften entgegen getreten. Solche Gifte töten jedoch auch andere Insekten und stören so bereits im Ursprung die daran hängende Nahrungskette empfindlich. Überdüngung soll dem ausgelaugten Boden steigende Erträge abringen. Was die Pflanzen auf dem Feld an Nitraten nicht aufnehmen können, wird in unser Grundwasser ausgewaschen, in unsere Flüsse und Badeseen, in unsere Meere. Der Aufwand, in Deutschland sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen, steigt ständig an. Uns kann nicht egal sein, was auf den Feldern passiert. Wir alle sind auf eine zuverlässige und gesunde Trinkwasserversorgung angewiesen. Dazu ist unbelastetes Trinkwasser notwendig. Und möchten Sie irgendwann an Feldrändern und in Waldgebieten spazieren, in denen kein Vogel mehr singt?

Die Bevölkerung kann nur mit konventioneller Landwirtschaft ernährt werden?

Den großen landwirtschaftlichen Betrieben geht es nicht um den gemeinschaftsorientierten Gedanken, die Menschheit zu ernähren. Die Aussage wird gern als Ausrede eingesetzt und ist längst enttarnt. Es geht ausschließlich um Gewinnmaximierung für den Erfolg einzelner riesiger Agrarkonzerne. Immer mehr billige Lebensmittel überschwemmen den Markt, nicht verkaufter Überschuss wird einfach weggeworfen.

Tierfutter statt Lebensmittel

Auf mehr als der Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland wächst „nur“ Tierfutter! Neben dem beweideten Grünland werden Mais, Getreide oder Raps für den tierischen Verzehr angebaut. Und das, obwohl vom erzeugten Fleisch noch ein großer Teil in den Export geht. Mehr zur Massentierhaltung, den Folgen und den Handlungsmöglichkeiten steht hier.

Bodenverdichtung

In der konventionellen Landwirtschaft kommen in der Regel sehr goße und schwere Maschinen zum Einsatz. Besonders Stellen und Fahrwege auf den Feldern, die häufig so stark belastet werden, verdichten. Dann bildet sich im Boden eine stark zusammengepresste Sperrschicht, die den Nährstoff- und besonders den Wasseraustausch beeinträchtigt. Das ist gut am Boden erkennbar. Bei Regenfällen ist er stark überschwemmt und versandet schon nach kurzer Trockenzeit. Eine Belegung von Fahrwegen der landwirtschaftlichen Maschinen mit Fahrplatten (auch als Baggermatratzen bekannt) verhindert dieses Problem wirksam.